Sie befinden sich hier

Inhalt

Blade-Server sind eine kompaktere Form von Servern.
Netzteile, Lüfter, Laufwerke werden in einem Gehäuse zusammen für z.B. 14 Server zur Verfügung gestellt.

Sie lohnen sich sicherlich nicht in Firmen mit Bedarf von nur zwei oder drei physischen Servern. Darüber hinaus kann sich Platzeinsparung, Stromverbrauch, aber vor allem Verfügbarkeit schnell als Vorteil darstellen:

Nicht jeder einzelne Server braucht zwei Netzteile, nur für den Fall, daß eines ausfällt. Sondern bei z.B. 6 Servern werden insgesamt zwei Netzteile benötigt.

Ideal ist die Kombination von rechnenden Blade-Servern und einem zentralen SAN.
Das heißt, auch der Festplattenspeicher wird ausfallsicher allen Servern gemeinsam zur Verfügung gestellt.

Nachteilig ist die notwendigerweise frühzeitige Festlegung auf ein, im Verhältnis zum Gesamtpreis, relativ teures Gehäuse. Wir empfehlen daher erst bei über drei Servern und einem auf Wachstum ausgelegten Firmenaufbau generell diese Bauform.
Möglicherweise ist es für Sie von Nachteil, daß die einzelnen Server weniger um Steckkarten erweitert werden können, das muß aber individuell ermittelt werden.

Nachzulesen sind Vor- und Nachteile gut im Linux-Magazin.

ein Foto aus unserem Rechenzentrum
IBM-Bladecenter H mit 14 Servern im Einsatz bei Quintalog

Kontextspalte

Wir empfehlen bei Blade-Servern die Lösung von IBM. Die Gehäuse werden anders als bei anderen Herstellern für neue Server nicht aufgegeben, sondern sind weitestgehend zukunftssicher. Die Bandbreite der verfügbaren Blades, Switche und Erweiterungen ist mit Abstand am größten und ein reger Reseller-Markt sorgt für diejenigen unserer Kunden, für die Garantie nicht ausschlaggebend ist, für preisgünstigen Ausbau.